Vegane Linsenknödel in cremiger Curry-Sauce — an einem kühlen Herbstabend, wenn die Fenster vom Regen benetzt sind und ein Duft von gerösteten Nüssen in der Küche liegt, wärmt dieses Gericht Herz und Seele. Ich erinnere mich an einen Sonntag, an dem ich nach dem Kürbismarkt nach Hause kam und diese Linsenknödel mit einer samtigen Currysauce servierte: Freunde lächelten, die Schüsseln wurden leer, und seitdem ist dieses Rezept ein regelmäßiger Liebling in meiner Küche.
Einführung
Die Kombination aus proteinreichen Linsenknödeln und einer aromatischen, cremigen Currysauce macht das Rezept zu einem perfekten Herbstgericht. Vegane Linsenknödel in cremiger Curry-Sauce sind sättigend, saisonal und wunderbar wandelbar — ideal für alle, die gern zuhause backen und neue, herzhafte Klassiker suchen. Wer dazu noch etwas Knuspriges mag, findet Inspiration in einem Rezept für knusprige Blooming-Kartoffeln aus dem Airfryer, die wunderbar dazu passen.
Zutaten (für 4 Portionen)
- Für die Linsenknödel:
- 250 g gekochte braune Linsen (oder aus der Dose, gut abgespült)
- 200 g altbackenes Vollkornbrot, in Würfeln
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser (als Ei-Ersatz)
- 3 EL Mehl (bei Bedarf mehr)
- 1 TL Senf
- 1 TL getrockneter Thymian
- Salz und Pfeffer
- Öl zum Braten
- Für die cremige Curry-Sauce:
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 1 EL Curry-Pulver (mild oder scharf nach Geschmack)
- 1 TL Kurkuma
- 400 ml Kokosmilch
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Zitronensaft oder Apfelessig
- Salz, Pfeffer, evtl. etwas Ahornsirup
- Zum Servieren:
- Frische Petersilie oder Koriander
- Geröstete Kürbiskerne oder gehackte Nüsse
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung:
- Leinsamen mit Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen.
- Brot würfeln und in eine große Schüssel geben.
- Linsenmasse herstellen:
- Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl glasig dünsten und abkühlen lassen.
- Gekochte Linsen, gedünstete Zwiebel, Leinsamen-Mischung, Senf, Thymian und Salz/Pfeffer in einen Mixer geben. Pulsweise zu einer groben, formbaren Masse verarbeiten.
- Die Masse mit den Brotwürfeln und Mehl vermengen. Falls sie zu feucht ist, etwas mehr Mehl oder Semmelbrösel zugeben.
- Knödel formen:
- Hände leicht anfeuchten und aus der Masse etwa golfballgroße Knödel formen. Auf ein Backblech legen.
- Optional: Die Knödel in einer Pfanne mit wenig Öl rundum anbraten, bis sie goldbraun sind, oder im Ofen bei 180 °C 20–25 Minuten backen.
- Currysauce zubereiten:
- Zwiebel in einem Topf mit etwas Öl anbraten, Curry-Pulver und Kurkuma kurz mitrösten.
- Tomatenmark dazugeben, dann mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen. 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.
- Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einem Hauch Ahornsirup abschmecken.
- Anrichten:
- Die Knödel in die Sauce legen und noch 3–5 Minuten ziehen lassen.
- Mit Petersilie und gerösteten Kernen bestreuen und sofort servieren.
Tipps für den Erfolg
- Die Konsistenz der Knödelmasse ist entscheidend: Sie sollte formbar, aber nicht zu trocken sein. Falls sie bröselig wirkt, etwas Pflanzenmilch oder mehr Leinsamen-Gel zugeben.
- Für gleichmäßige Knödel Größe mit einem Eisportionierer oder einem Löffel portionieren.
- Antihaft-Effekt: Backpapier auf dem Blech verhindert Ankleben beim Backen.
- Experimentiere mit Gewürzen: Ein TL geräuchertes Paprikapulver gibt Tiefe.
- Wenn du zusätzlich Textur möchtest, können geröstete Pilze oder karamellisierte Zwiebeln eine tolle Ergänzung sein; als Fingerfood passen dazu knusprige Frühlingsrollen, etwa diese leckeren Frühlingsrollen aus dem Airfryer, perfekt als Begleitung.
Mögliche Variationen
- Glutenfrei: Ersetze das Vollkornbrot durch glutenfreie Brötchen oder gekochten Reis und verwende glutenfreies Mehl.
- Streusel-Topping: Für eine herzhafte Kruste kannst du die angebratenen Knödel mit einer Mischung aus Haferflocken, Nüssen und etwas Öl bestreuen und kurz im Ofen backen.
- Schärfegrad: Mit Chiliflocken oder frischer Chili lässt sich die Sauce aufpeppen.
- Nicht-veganes Extra: Wer mag, bestreut die fertigen Knödel mit frisch geriebenem Käse oder serviert dazu eine Portion gebackene Beilagen wie Käse Blooming Kartoffeln für einen extra Komfort-Effekt.
Aufbewahrung und Reste
- Im Kühlschrank: Linsenknödel und Sauce getrennt in luftdichten Behältern 3–4 Tage haltbar.
- Einfrieren: Einzelne, vollständig abgekühlte Knödel bis zu 2 Monate einfrieren. Vor dem Servieren im Ofen bei 160 °C aufwärmen.
- Auftauen: Langsam im Kühlschrank auftauen lassen und dann in der Sauce oder im Ofen erhitzen, damit sie nicht austrocknen.
FAQ (häufig gestellte Fragen)
Wie lange halten Linsenknödel im Kühlschrank?
- Im Kühlschrank bleiben die Linsenknödel und die Sauce getrennt in luftdichten Behältern etwa 3–4 Tage frisch. Zum Aufwärmen die Sauce leicht erhitzen und die Knödel darin ziehen lassen.
Kann ich andere Linsen verwenden?
- Ja, grüne oder gemischte Linsen eignen sich gut. Rote Linsen werden beim Kochen weicher und können die Textur verändern; dann eventuell weniger Mashen.
Sind die Knödel gut einfrierbar?
- Ja. Die geformten und vollständig abgekühlten Knödel lassen sich bis zu 2 Monate einfrieren. Vor dem Servieren im Ofen aufbacken oder direkt in der aufgewärmten Sauce erhitzen.
Wie mache ich die Sauce dicker oder dünner?
- Dicker: Kürzere Kochzeit oder etwas mehr Tomatenmark/ pürierte gekochte Kartoffel. Dünner: Mit etwas mehr Gemüsebrühe oder Kokosmilch verdünnen.
Gutes Gelingen beim Nachkochen! Vegane Linsenknödel in cremiger Curry-Sauce sind ideal für herbstliche Abende, bringen Wärme auf den Teller und lassen sich wunderbar variieren — perfekt für gemütliche Sonntagsessen mit Freunden oder Familie.
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Vegane Linsenknödel in cremiger Curry-Sauce
- Total Time: 55 minutes
- Yield: 4 servings
- Diet: Vegan
Description
Ein herzhaftes Gericht mit proteinreichen Linsenknödeln in einer cremigen Currysauce, ideal für kühle Herbstabende.
Ingredients
- 250 g gekochte braune Linsen (oder aus der Dose, gut abgespült)
- 200 g altbackenes Vollkornbrot, in Würfeln
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser (als Ei-Ersatz)
- 3 EL Mehl (bei Bedarf mehr)
- 1 TL Senf
- 1 TL getrockneter Thymian
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Öl zum Braten
- 1 Zwiebel, gewürfelt (für die Sauce)
- 1 EL Curry-Pulver (mild oder scharf nach Geschmack)
- 1 TL Kurkuma
- 400 ml Kokosmilch
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Zitronensaft oder Apfelessig
- Salz, Pfeffer, evtl. etwas Ahornsirup
- Frische Petersilie oder Koriander (zum Servieren)
- Geröstete Kürbiskerne oder gehackte Nüsse (zum Servieren)
Instructions
- Leinsamen mit Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen. Brot würfeln und in eine große Schüssel geben.
- Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl glasig dünsten und abkühlen lassen.
- Gekochte Linsen, gedünstete Zwiebel, Leinsamen-Mischung, Senf, Thymian sowie Salz und Pfeffer in einen Mixer geben. Pulsweise zu einer groben, formbaren Masse verarbeiten.
- Die Masse mit den Brotwürfeln und Mehl vermengen. Bei Bedarf mehr Mehl oder Semmelbrösel zugeben.
- Aus der Masse etwa golfballgroße Knödel formen und auf ein Backblech legen.
- Optional: Die Knödel in einer Pfanne mit wenig Öl rundum anbraten oder im Ofen bei 180 °C 20–25 Minuten backen.
- Für die Currysauce die Zwiebel in einem Topf mit etwas Öl anbraten, Curry-Pulver und Kurkuma kurz mitrösten.
- Tomatenmark dazugeben und mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen. 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.
- Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einem Hauch Ahornsirup abschmecken.
- Die Knödel in die Sauce legen und 3–5 Minuten ziehen lassen. Mit Petersilie und gerösteten Kernen bestreuen und sofort servieren.
Notes
Die Konsistenz der Knödelmasse ist entscheidend: Sie sollte formbar, aber nicht zu trocken sein. Für gleichmäßige Knödel Größe mit einem Eisportionierer portionieren.
- Prep Time: 30 minutes
- Cook Time: 25 minutes
- Category: Main Course
- Method: Baking
- Cuisine: Vegan
